Trauer mit Human Design verstehen und überwinden
Shownotes
In dieser Episode des Human Design Creation Podcasts diskutieren Thorsten und Julia die komplexen Themen Traurigkeit und Melancholie. Sie unterscheiden zwischen diesen beiden Emotionen, beleuchten deren Ursachen und Auswirkungen auf den Körper und die Psyche, und erörtern, wie Kindheitserfahrungen und gesellschaftliche Tabus den Umgang mit Emotionen beeinflussen. Zudem wird die Rolle von Human Design und Astrologie in Bezug auf Emotionen thematisiert. Praktische Tipps zur Selbstregulation und zum Umgang mit Traurigkeit und Melancholie runden das Gespräch ab.
Alle Links zu dieser Episode und weitere Informationen findest du unter https://human-design-creation.de/links/pc/57-trauer-ueberwinden
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen beim Human Design Creation Podcast, wo es darum geht wie du mit Human Design in deine eigene Kraft kommst und das ideale Leben.
00:00:08: Und gerne
00:00:09: auch Business
00:00:10: zu kreieren!
00:00:11: In dieser Episode begrüßen ich wieder einmal die ganz wundervolle Julia Kristine Hackel
00:00:16: Hallo und schön dass Du da
00:00:17: bist.
00:00:17: und Thorsten Wings Das bin Ich.
00:00:21: und heute sprechen wir über Traurigkeit Über Traurigkeit über Emotionen Melancholie.
00:00:32: Liebe Julia, wie starten wir denn?
00:00:36: Vielleicht mit dem Unterschied zwischen Traurigkeit und Melancholie.
00:00:39: Ja, ich glaube eine Begriffsdefinition ist nie schlecht.
00:00:42: Obwohl man ja, sage ich jetzt mal, Emotionen nicht so einfach in eine reine theoretische Begriffs-Definition packen kann weil sie so viel komplexer sind und mit ganz vielen Aspekten verschwimmen und immer auch eine Kontextbetrachtung wir herbeiziehen müssen.
00:00:58: aber um es kurz zusammenzufassen was ist Traurigkeit?
00:01:02: Ganz wichtig, wir müssen unterscheiden zwischen Traurigkeit dem Gefühl und Traurigkeit wie sich das zeigt.
00:01:08: Weil weinen per se ist ja nicht immer nur Traurigkeiten.
00:01:11: Weinen kann auch aus Freude sein, aus der Berührbarkeit sein, d.h.
00:01:16: Traurlichkeit hat mehrere Gesichter.
00:01:19: Und ganz oft ist Traurichheit eine... konkrete Situation oder eine Reaktion auf eine konkrete Situation.
00:01:28: So wie zum Beispiel einen Verlust, ein Schmerz, eine Enttäuschung.
00:01:33: und Traurigkeit ist eine Emotion, wie wir es auch aus dem Human Design gehennen die kommt in Wellen.
00:01:38: Die will gesehen werden und sie will vor allem gefühlt werden.
00:01:40: Sie hat ein Anfang und sie hat ein Ende wenn wir uns erlauben das zuzulassen.
00:01:45: Das ist so diese Funktion und die Definition von Traurigkeit per se.
00:01:51: Und dann haben wir die Melancholie.
00:01:52: Die Melancholie ist etwas viel subtileres, sie wird ganz oft einfach so in diesen Topfen mit Traurigkeit und Depression geschmissen, aber wenn wir sie separat betrachten, ist sie weniger greifbar was natürlich jetzt so führt dass wir sie in gewisse Töpfe hauen um sie einzuordnen.
00:02:09: Melancholi ist etwas eher philosophisches könnte man sagen, etwas poetisches tiefer, viel tiefer sitzender.
00:02:17: Es wird ganz oft auch aus diesen philosophisch-poetischen Aspekten wie so ein ganz tiefer Seelenzustand beschrieben.
00:02:26: Sie muss nicht immer einen konkreten Anlass haben wie zum Beispiel Traurigkeit und das Spannende bei Melancholie ist, dass diese natürlich auch gefügt werden möchte.
00:02:37: Aber die hat noch einen viel schöpferischen Aspekt, einen sinnlicheren Sehnsüchtigen sogar einen kreativen Aspekt der sogar extrem heilsam sein kann.
00:02:47: wenn wir natürlich Traurigkeit zulassen und sie fühlen ist das auch sehr heilsamm.
00:02:51: aber Melancholie hat dann noch etwas viel poetischeres in dem ganzen Aspekt.
00:02:55: da steckt ein ganz anderes Potenzial eine ganz andere schöpfere Tiefe.
00:03:00: dahinter
00:03:02: würde ich sagen.
00:03:02: Okay, das heißt wenn ich das jetzt mal versuche einzuordnen Trauer ist etwas was einen konkreten Auslöser hat.
00:03:09: Das heisst wenn ich in der Trauer bin dann betrauere ich etwas.
00:03:15: und trauern is ein Prozess der dass was sich Betraue verarbeitet und die Melancholie Seichter ist, wo es aber per se nicht unbedingt den klaren Bezug dazu geben muss.
00:03:37: Genau!
00:03:37: Also Traurigkeit ist wirklich ganz oft etwas... also wenn wir sie uns erlauben, ja?
00:03:41: Wir gehen immer von dem Pestzustand aus.
00:03:44: Traurigkeit ist unmittelbar und aktiv Während Melancholie eher stiller und poetischer ist, also da reden wir wirklich von so Grundfärbungen einer Seele.
00:03:54: Ja eine bestimmte Art wie wir die Welt empfinden wollen und sie sehen wollen und können.
00:03:59: Die zieht sich anders durch.
00:04:02: Okay!
00:04:02: Und was würdest du jetzt sagen wenn wir mal in ne konkrete Alltagssituation hineinsoumen?
00:04:08: Ich versuche mal eine Situation aufzubauen.
00:04:10: Also man hat vielleicht eine Partnerschaft gehabt, die Partnerschaft ist zu Ende gegangen traurig darüber, weil man sagt okay es ist so schön gewesen und vielleicht sind einfach gewisse Dinge die man sehr gemocht hat jetzt ja nicht mehr möglich.
00:04:26: Und dann spüre ich eben Trauer darüber.
00:04:29: und wenn ich noch wesentlich tiefer reingehen würde, würde ich vielleicht sogar merken dass es vielleicht sogar einen inneren Kindanteil in mir gibt der früher derartige Dinge erlebt hat und deswegen ist das etwas was ich persönlich sehr trauriger finde.
00:04:45: Was mir da gerade kommt, ist noch.
00:04:47: Wir hatten eben unser Vorgespräch und haben da ja vorher auch über persönliche Dinge gesprochen das wir gemerkt haben dass wir beide mit einer Situation komplett anders umgehen.
00:04:59: also in eine Situation wobei mir zum Beispiel Trauer kommt kommt ja bei dir das Gefühl von Freiheit Befreiung So, das heißt Traurigkeit.
00:05:08: Da haben wir mal diesen klaren Auslöser und vielleicht diese Connection zu früher und so befinde ich mich dann im Alltag einfach in dieser Trauer mit dieser Situation.
00:05:18: Wie ganz konkret im Alltag würde die Melakon-Liedern aussehen?
00:05:23: Machen wir einen Alltags-Körpercheck oder?
00:05:27: Also Traurigkeit wirkt sich... Ganz, also können wir körperlich sehr gut erfassen.
00:05:32: im Sinne von ist das bei jedem natürlich auch anders.
00:05:35: Es kann ein Druck auf der Brust sein es kann ein Kloß im Hals seien es kann eine schwere in den Gliedern Sein.
00:05:41: Auch unterdrückte Traurigkeit Kann Zumbütigkeit Spannung Herzbeschwerden Verdauungsbesperren führen.
00:05:47: So dann merken wir diese Ebenen.
00:05:49: Wir merken auch dass Traurigkeiten in Wellen kommt.
00:05:51: auch wenn sie gefühlt wird kann Sie immer wieder mal auftauchen.
00:05:54: Das merken wie bei so Verlust von Menschen Dass das einfach wellenförmig kommt nicht einmal ganz und fertig, sondern es kommt immer wieder.
00:06:01: Wenn sie vor allem fließen darf dann geht sie auch wieder schnell vorbei.
00:06:05: wenn sie nicht fließend darf baut zu sich auf wie ein Staudaum.
00:06:09: Und das heißt so können wir zum Beispiel Traurigkeit erkennen.
00:06:12: Melancholie ist im politischen Sinne eine Spur komplexer also körperlicher Bezug.
00:06:18: Das heißt, dass Melancholie zum Beispiel ganz oft mit hormonellen oder neurochemischen Zuständen verbunden sein kann.
00:06:24: Also Serotonin, Dopamine und Oxytocin – da kann Melancholy ganz oft eine gemeinsame Rolle spielen!
00:06:32: Melancholie ist auch noch eine Spur zyklischer, das heißt sie kann mit gewissen Phasen in denen wir eingebunden sind zusammenhängen.
00:06:40: Aber wie zeigt es sich konkret?
00:06:42: Melancholie kann sich zum Beispiel dadurch zeigen dass wir uns einen plötzlich innere Leere spüren, dass wir Sehnsucht nach etwas spülen aber es nicht greifen können.
00:06:52: ein gewisser Rückzugswunsch, Sensibilität vielleicht auch gegenüber den Sinnesiebenen wie Geräuschen und Licht Menschen.
00:07:00: Melancholie kann sich aber auch darin zeigen dass wir einen kreativen Impuls verspüren der jetzt nicht sofort umgesetzt werden kann.
00:07:09: es nur so eine Impulse der da ist keine Umsetzung.
00:07:12: Es kann aber auch in Form von Stimmungsschwankungen sein das wirklich mehr noch in diesen seichten Wellen ist anstatt diesen großen starken ohne konkrete Auslöser oder Melancholie ist auch dieser tiefe Wunsch nach Sinn, nach Verbindung, nach Tiefe.
00:07:30: Also das sind Ebenen die wir viel mehr in die Melancholie geben also eine Traurigkeit per se.
00:07:35: Traurigkeit ist eigentlich sehr simpel.
00:07:38: Eine Emotion ist simpel wenn sie gelebt werden darf.
00:07:40: Eine echte Emotion dauert sieben Sekunden.
00:07:43: Wenn wir aber diese echte emotion siebzig Jahre nie sieben sekunden gefühlt haben, dann ist es natürlich eine ganz andere Intensität.
00:07:51: Aber theoretisch erlauben wir uns das überleg mal wenn du wirklich das frei fließen lässt und dauert das keine zwei Stunden?
00:07:58: Dann geht's nur darum dass das gerade Ausdruck bekommt und ist meistens schneller auch wieder vorbei als wir gedacht haben dass es sein könnte.
00:08:07: Und ich glaube da sind wir dann eben wieder auch bei den Kindheitserfahrungen.
00:08:12: Denn wenn ich in mich rein spüre dann habe ich trauer Themen in mir die mal ganz dezent über sieben Sekunden da bleiben.
00:08:22: Und das ist ja etwas, was man sich ... also ich für mich jetzt über Jahre mir schon ansehe und vor allen Dingen in den letzten Wochen- und Monaten sehr viel verstanden hat.
00:08:32: Das habe ich auch in einen der beiden letzten Podcastfolgen ein bisschen erläutert.
00:08:36: Da gibt es Themen wo ich echt sagen muss... Ich glaube da gab's in meiner Kindheit Emotionen die aufgrund dessen dass mein System das dann für unsicher interpretiert hat, mein System dann ja verdrängt hat.
00:08:49: Also ich glaube im Fachschulgarnett man das dann abgespalten hat und würde es zu sagen dass das so der Grund ist warum das dann wirklich auch mal über sieben Sekunden vielleicht sogar ein paar Stunden da sein kann?
00:09:01: Auf jeden Fall weil umso komplexer wir Traurigkeit also wenn wir... Das müssen wir jetzt größer aufpacken weil zum einen nicht nur unsere eigenen Prägungen in der Herkunftsfamilie mit dem Thema Traurigkeit auch im Bezug zu Bindungsthematiken, zur Erfahrung die wir damit gemacht haben.
00:09:20: Der Umgang damit haben wir auch wahnsinnig gesellschaftliche Tabuthemen.
00:09:24: Darauf möchte ich danach kurz noch eingehen.
00:09:26: aber Traurigkeit mit einer ganz klaren Bindungserfahrung gemacht.
00:09:31: Und Bindungserfahrungen sind ja nicht einmalig, sondern sie sind ja vor allem in den ersten sieben Jahren extrem prägend und prägen uns ja in den unterschiedlichsten Bereichen.
00:09:40: Jobbeziehungen zu Hause fühlen Urvertrauen Sicherheit fühlen all diese Ebenen.
00:09:47: Sobald dieser Traurigkeiten in diesen ganzen Ebenern hineingeht hat es sehr viel Raum überall zu wirken.
00:09:53: Und das heißt, die Traurigkeit alleine braucht dann nicht die sieben Sekunden.
00:09:57: Sondern die traumatischen Erfahrungen aufgrund des Nicht der nicht gelebten Traurigkeiten, die da durch zehn Welten spazieren muss.
00:10:04: Das ist die Intensität vor allem wenn wir vielleicht das Kind lernen mussten ich bin alleine mit meinen Gefühlen oder gehe auf dein Zimmer und beruhigt dich und kommt dann erst wieder raus.
00:10:14: Wenn es dich beruhigte ist du wirst alleine gelassen mit deinen Gefühle.
00:10:18: Du weißt vielleicht noch gar nicht richtig auszudrücken Und da sind ganz, ganz viele zusätzliche Zustände die zur Traurigkeit dazukommen.
00:10:29: Die ist der Traurigkeit alleine erschweren so zu sein wie sie ist weil halt ein Riesenrucksack dran hängt.
00:10:35: und deswegen ist es so wichtig zum Beispiel auch die Arbeit mit inneren Anteilen nicht zu sagen ich bin traurig das finde ich immer ganz wichtig dass wir es differenzieren und sagen wer in mir ist gerade traurige?
00:10:47: Das ist, finde ich eine der wichtigsten Umgänge die wir für uns kreieren dürfen.
00:10:54: Dass wir uns nicht mit etwas identifizieren also mit einer Erfahrung oder mit einer Emotion sondern wer in mir fühlt das?
00:11:01: Ja und da gibt es dieses innere Familiensysteme oder innere Anteil- oder Teilearbeit, die ich wirklich äußerst ins Herz legen kann sich damit nur tiefer auseinanderzusetzen weil das ein ganz großer Schritt zu diesem Heilungsweg ist.
00:11:17: Und würdest du sagen, ist das auch schon die Begründung dafür?
00:11:21: Warum es so schwer fällt mit diesen Emotionen umzugehen?
00:11:24: oder würdest Du sagen Es gibt noch andere Aspekte.
00:11:27: Ja, also zum einen ist das ein riesengroßer Punkt.
00:11:31: Wie haben unsere Eltern Traurigkeit erlebt?
00:11:33: Ich meine wir sind an einem Punkt wo wir halt viel Nachkriegsgenerationen haben, wo man das nicht als Schwäche zeigen durfte weil da ist halt das Leben dran gehangen etc.
00:11:41: Das heißt es sind Generationsprägungen die in unsere Bindungsprägung hineinspielen.
00:11:45: dann wie mussten wir oder wie wurden unsere Emotionen angenommen?
00:11:50: Mussten wir sie alleine verarbeiten?
00:11:51: Waren unsere Eltern damit überfordert?
00:11:53: Wurden wir damit gehalten?
00:11:54: Müssten wir alleine damit zurechtkommen?
00:11:56: All das spielt mit rein, weil diese Muster leben wir heute noch.
00:12:00: Ganz klassischer Fall von oh ich bin traurig!
00:12:02: Ich bin überfordert, ich ziehe mich zurück und mache das mit mir alleine aus.
00:12:05: sind Kinder die im Zimmer mit sich das alleine ausmachen mussten ganz klassischer fall?
00:12:11: und zusätzlich kommt natürlich eben diese gesellschaftlichen Prägungen unserer Gesellschaft unsere Systeme.
00:12:17: da ist es einfach so dass wir dort Werte haben wie Leistung Funktionalität und Positivität toxische Positivität, ja?
00:12:25: Und diese werden einfach viel höher als gefühlstiefer.
00:12:28: Ja und wenn wir jetzt in der Gesellschaft oder auch einer Schule das nicht lernen durften umgehen durften sondern das einzige welchen Umgang wir mit Emotionen lernen ist sie zu managen Sie zu vermeiden oder sie zu optimieren und dass ist ungesund.
00:12:45: Wenn ich... Wir reden ja ganz viel immer von Regulation.
00:12:48: du musst deine Emotion regulieren.
00:12:50: Ich manage meine Gefühle Ich optimiere meine Gefühle.
00:12:53: Warum dürfen die denn nicht einfach sein?
00:12:57: Ja, also das sind so ganz viele Ebenen, die sich da immer wieder widersprechen.
00:13:02: Wir wollen unseren Gefühlszustand optimieren.
00:13:05: wie es gäbe ist ein richtig bei Traurigkeit Wie es gäbes eine richtig bei Melancholie.
00:13:10: Nein!
00:13:10: Das gibt's gar nicht.
00:13:11: Es geht auch gar nichts weil sie für jeden ganz anders ausschaut wenn wir uns erlauben es völlig natürlich zu leben.
00:13:17: und was auch ein ganz wichtiger Kontext ist Der ist mir ganz, ganz wichtig zu sagen.
00:13:22: Jetzt haben wir eine kleine Eskalation jetzt aus meinem Hirn.
00:13:25: Wir haben keine Sprache für Traurigkeit und dadurch auch ganz selten einen sicheren Raum dafür.
00:13:31: Wir habe keine Sprachen, ganz oft für viele Emotionen nicht.
00:13:36: uns fehlt die Sprache dafür.
00:13:37: ja weil ich bin traurig.
00:13:40: aber was genau ist das?
00:13:41: Bist du enttäuscht fühlst dich verlassen bist du erschöpft spürst deine Sehnsucht.
00:13:45: Ist es die Einsamkeit?
00:13:47: ist es die Nostalgie?
00:13:47: Was genau ist es denn?
00:13:50: Das heißt, das einmal zu differenzieren lernen wir nicht.
00:13:53: Und dann lernen wir auch nicht darüber zu sprechen weil in der Kindheit hören wir eben solche Sätze wie ist doch nicht so schlimm reiß dich zusammen jetzt musst du aber stark sein!
00:14:02: Das heißt wir lernen genau durch solche Sätzen nicht wie sich Traurigkeit anfühlt wie man sie in Worte festfasst und wie man sich jemanden zeigt ohne dass man das Gefühl hat sich schwach zu fühlen.
00:14:14: Und genau da beginnt jetzt dieser Kreislauf, dass wir auch nicht wissen wie wir sie mit anderen teilen sollen.
00:14:19: Ja im Sinne von du wirst gefragt wie es dir geht.
00:14:22: ja mir geht's gut obwohl innerlich alles schmerzt.
00:14:25: oder wir schweigen weil wir niemanden belasten wollen oder wir brechen plötzlich aus weil alles zu viel geworden ist was sich angestaut hat und dann ist es zuviel.
00:14:34: in dem Moment und ich sage halt immer ohne Sprache keine Integration Können wir es nicht verstehen?
00:14:39: Jetzt kommen wir wieder zum Chorensmodell.
00:14:41: Können we's nicht verstehen, können wiss nicht integrieren umsetzten Machbar schaffen und verstehen den Sinn hinter dem Ganzen nicht.
00:14:47: Und das ist halt ganz ganz wichtig dass wir lernen Gefühle Emotionen zu benennen Dass wir sie lernen auszudrücken zu kommunizieren Um Sie dann so verarbeiten.
00:14:57: Weil tun wir das nicht bleiben sie ungehört und dadurch Unverarbeitet im Körper und diese unverarbeitete Ebene Ist genau das was an diesen Tsunami auslöst vor denen wir alles Angst haben.
00:15:09: Ich habe mich in der letzten Zeit viel mit radikaler Ehrlichkeit beschäftigt.
00:15:12: Da gibt es ein cooles Buch zu und das ist eben auch ganz spannend, dass wenn wir diese Sachen in uns behalten braucht das System unglaublich viel Energie um das halten zu können.
00:15:24: Und erst wenn du anfängst dich eben verletzlich zu zeigen, angriffbar zu zeigen diese Emotionen auszudrücken wird erstmal die nötige Energie frei um noch viel besser verstehen zu können was dahinter steht.
00:15:36: und das ist wirklich ein sehr empfehlenswerter Weg.
00:15:41: sich damit auseinanderzusetzen.
00:15:42: Und ja, das ist auch einer der vielen Gründe warum wir all diese Ebenen und dieser Arbeit mit in unsere Ausbildung reingepackt haben weil es einfach essentiell ist für die eigene Transformation essenziell ist andere Menschen zu begleiten.
00:15:55: aber lass uns jetzt bitte mal den den Schwenk die Abbiegung Richtung Human Design machen.
00:16:02: Es gibt die Tore der Melancholie.
00:16:05: erzählen uns mal grundsätzlich was darüber bitte.
00:16:08: Also gibt die Tore der Melancholie.
00:16:10: Wir haben ja das letzte Mal über die Angsttöder geredet, die konnten wir super zuordnen in den Bewusstseinszentren.
00:16:15: Die Melancholietore können wir nicht wirklich einordnen, weil sie befinden sich nicht nur im Emotionszentrum wie es sich vielleicht mit Einfachheit vermuten lässt.
00:16:24: Sondern es gibt welche im Herzzentrum Es gibt welche in der Wurzel Im Kopf Im Aschner Im Sagral In der Kehle Im G-Center.
00:16:31: Sie sind überall!
00:16:33: Sie sind einfach ein Grundbestandteil.
00:16:34: Und am Ende ist Melancholie oder ein Melancholitor dieses Rollentor eine Garns natürliche Ausdrucksformen von bestimmten kreativen, emotionalen oder tief poetisch-seelischen Prozessen.
00:16:47: Also es geht ja über die Emotion hinaus und ist ja wirklich ein starker individueller Prozess.
00:16:53: Und da gibt's über zwanzig unterschiedliche Melankulitore, die wir bei uns auch im Torre Kurs verinhaltet haben – die kann man sich da genauer anschauen, in wie tiefe gehen!
00:17:03: Ich würde sagen, es wird den Rahmen sprengen zu jedem einzelnen einzutauchen.
00:17:07: Aber ich hätte ein paar Beispiele mitgebracht um's vielleicht zu greifen wenn du magst.
00:17:11: Gerne!
00:17:12: Super.
00:17:14: Also es gibt sozusagen das Tor I. Da gehts ja beim Tor I Im G-Sender gehts dir an diesen Selbstausdruck und dass ist eine eher kreative Melancholie.
00:17:23: Die will sich ausdrücken die will etwas kreieren die möchte etwas erschaffen.
00:17:28: da geht wirklich ganz viel um kreativer Impulse.
00:17:30: Dann haben wir aber zum Beispiel das Tor XII, da sitzt in der Kehle.
00:17:34: Das ist eher so ein ganz vorsichtiger melancholischer Ausdruck.
00:17:38: Da geht es um den Ausdruck der Melankolie.
00:17:40: D. h., dass es eine eher emotionale Zurückhaltung, die den richtigen Moment braucht, um sich entfalten zu können.
00:17:47: Vielleicht die richtige Frage des richtigen Gesprächs, des richtige Gegenüber?
00:17:51: Dann haben Wir das Tor XXII, das kann dann auch ein Kanal sein was im Solarplexus im Emotionszentrum sitzt.
00:17:58: Ja, das trägt diese stille Traurigkeit.
00:18:00: Diese stillen Melancholie mit sich.
00:18:02: Da haben wir die Themen von Sehnsucht und Schönheit, von Poesie, von diesen dichterischen Emotionen, die ganz klar verpackt werden wollen.
00:18:11: Dann haben wir ja auch zum Beispiel das Tor neununddreißig in der Wurzel, dass so das Provokationstor ist.
00:18:16: Und da geht es wirklich um diesen... um so einen melancholischen Druck, der entsteht.
00:18:22: Das heißt da geht es darum dass aus einer gewissen Frustration und aus einer Provokation eine wahnsinnige Kreativität erschaffen werden kann.
00:18:30: Da sind diese Meisterwerke ja die man in Steinmeißel, die über Nacht entstanden sind.
00:18:35: Die einfach wo die Statue von Michelangelo gesagt worden ist, wo er mal gefragt hat Woher wusstest du wie du den schaffen musst?
00:18:43: Ich habe nur das abgegeben geklopft, was weg musste damit dieser Mensch freigelegt werden konnte.
00:18:49: Das sind ja ganz tiefe Aspekte dahinter.
00:18:52: das heißt wir haben dann aber auch zum Beispiel Tor fünfundfünfzig ist auch nochmal im Solarplexus.
00:18:57: das ist so das tolle Emotionen der Fülle und da haben wir ganz starke emotionale Wellen melancholische Welle die viel tiefer viel länger sind und die immer wieder einen Mix aus so depressiver Verstimmung und Extase mit sich bringen wenn wir uns die erlauben.
00:19:13: Und da haben wir, oder Tor, einundsechzig in der Krone oben die Melancholie.
00:19:18: Die nach Sehnsucht, nach Mystik, nach dem Dunkeln, Nach Wahrheit, nach Verbindung zum Höheren strebt.
00:19:26: Das heißt, da merken wir in den einzelnen Toren das Melancholie sich anhand der Zentrennien so unterschiedlicher Vielfalt zeigen kann dass sie gar nicht Glasgefäß gepackt werden kann, weil Melancholie so alles ist und jeden von uns betreffen kann.
00:19:42: Egal ob wir jetzt emotional definiert oder nicht sind.
00:19:45: Am Ende ist es aber so wenn wir ein Tor aktiviert haben und das ist auch noch in einem definierten Zentrum dann funktionieren diese Tore nicht auf Knopfdruck.
00:19:54: So funktioniert Melancholie nicht.
00:19:56: Melanchonie ist so ganz was schleichendes was immer wieder nebenbei kommt.
00:20:00: Am ende heißt dass genau diese Toren Raum brauchen, Zeit brauchen, Akzeptanz brauchen und am Ende wollen sie gefühlt werden weil sie immer ein kreatives Potenzial entfalten.
00:20:12: Dieses Potenziale sagt uns das Tor was Sie darin entfaltet aber da ist es eher etwas Wellenförmigers verseicht also ganz sanftes was wir in diesen melancholietoren wiederfinden können.
00:20:26: Jetzt möchte ich es mal konkret und anwendbar machen.
00:20:29: Und spür mal rein, ob das die Wahrheit ist, die ich jetzt hier sage.
00:20:33: Also Trauer-und Melancholie ist nicht dasselbe.
00:20:38: Viele Menschen, ich würde behaupten, die meisten haben es eben mit Trauer zu tun... nicht ganz gesehen wird, die unterdrückt ist oder wo wir halt sehr schnell in unsere Kompensationen reingehen.
00:20:51: Sei es ich mache übermäßig Sport sei es ich esse viel sei es Ich treffe mich ganz viel mit Menschen und das Geschenk was da drinnen liegen kann wenn wir uns das aus human sein Ebene anschauen ist dass ich mir jetzt eben meine Tore der Melancholie anschauen kann und finde darüber eine Art Landkarte Zugangsweg um eben bewusst sein in gewisse Aspekte dieser Trauer reinzubringen, nämlich die Aspechte der Melakonie, die sicherlich verborgen sind wenn diese Trauer sehr viel überhand nimmt.
00:21:28: Denn diese Trauerstichwort kommt aus der Kindheit hat sehr viel damit Nervensystemdiskulation zu tun kann uns dann zum Beispiel sehr schnell in Freeze bringen und Überforderung usw.
00:21:39: Und das wäre also so eine Art Eintrittskarte in meine emotionale Welt, dass ich rauskommen kann aus diesem Ich stecke fest in der Emotion oder ich muss immer kompensieren hinzu.
00:21:52: Ich kann anfangen die Qualität dessen herauszuschälen und in mein Leben zu
00:21:57: integrieren.".
00:21:58: Genau das ist in dem Kontext betrachtet sehr gut wie du es erklärt hast.
00:22:04: auf jeden Fall wir haben halt immer so viele Möglichkeiten.
00:22:09: Traurigkeit ist eine Erfahrungsebene die hat Prägungen, bringt Prägung mit sich.
00:22:14: Ja?
00:22:14: Und Melancholie ist eine Potenzialebene und wir können sie sehr gut zusammen tun weil wir nämlich daraus herausfinden können wenn du für dich selbst herausfindest welche Tore der Melancholie sind bei dir aktiviert dann merkst du auch was habe ich zum Beispiel für einen Umgang damit?
00:22:30: das bei mir ist zum Beispiel ganz klar Tor einundsechzig eines meiner präsentesten melancholitorich haben nicht viele davon aber tor einundsächzig hab ich habe ich den Umgang mit Traurigkeit, mit Verletzungen und mit Prägungen.
00:22:45: Die passiert sind ganz oft dass diese Melancholie dann in dieser Sehnsucht, Zinsuche, Mystik, Spiritualität abdriftet weil das Potenzial der Melancholie sich dort rein entfalten kann und dort auch melancholie und traurigkeit.
00:22:59: die sind wie zwei gute Freunde, die immer gerne miteinander spielen ja?
00:23:04: Und da können sie miteinander sozusagen diese Erfahrungsebene an dieser Potenzialebene zusammen geben Und schauen, wo und wie präsentiere ich das?
00:23:14: Hat jemand Tor zwölf oder zwanzig ist es immer eine sehr zurückhaltende Traurigkeit.
00:23:19: Ich muss das mit mir alleine ausmachen in der Stille ausmachen im Rückzug aus machen oder nur mit den richtigen Menschen zum Beispiel.
00:23:26: Das heißt auch da bekommen wir eine ganz klare Wegweise an die Hand.
00:23:31: Wie drücke ich oder wie habe ich die Möglichkeit das zB für mich auszudrücken?
00:23:36: Oder ich hab zum Beispiel auch das Provokationstor.
00:23:38: also wenn nicht jemand verletzt merke ich zum Beispiel, dass ich ganz oft statt der sofort die Traurigkeit kommt.
00:23:47: Genau in meinem Gegenüber provoziere mit unguten Fragen, die zu nichts führen und den man eigentlich immer falsch beantworten kann oder solchen Aspekten.
00:23:55: Und das ist halt ganz spannend einfach zu beobachten wie reagieren wir auf gewisse Dinge?
00:24:00: Wie leben wir gewisse
00:24:01: Dinge aus?
00:24:02: ja Ich werde jetzt eine sinnfreie Überleitung machen.
00:24:08: Ich möchte einfach diesen schlauen Spruch raushauen Emotion ist ja E und Motion, also Energy-Motion.
00:24:17: Also Energie in Bewegung.
00:24:20: Und die sinnfreie Überleitung kommt jetzt, dass ja alles Energie ist und das die Astrologiasäffel mit Energie zu tun hat.
00:24:29: Kann man Emotionen grundsätzlich auch aus der astrologischen Perspektive betrachten?
00:24:34: Ja kann man!
00:24:35: Man kann es aus vielen Ebenen dann betrachen, der einfachste und klassisch unterwegs ist unserem Mond.
00:24:41: Unser Mondzeichen, der ist unser emotionales Gedächtnis.
00:24:45: Der zeigt uns nicht nur wie wir in Beziehungen sind sondern da geht es um unsere emotionalen Bedürfnisse und unsere instinktiven Ebenen die da sind.
00:24:53: das Thema Geborgenheit Verletzlichkeit In unserem Geburtstradix sehen wir auch anhand des Mondes steht auch für die Mutter.
00:25:02: Was hat sie uns mitgegeben zum Beispiel?
00:25:05: Wir beide haben ja... Ich hoffe, ich habe das jetzt richtig im Kopf.
00:25:09: Wir sind beide, glaube ich, Stiermonter?
00:25:12: Ja, definitiv!
00:25:13: Das ist kein Fall.
00:25:17: Und da haben wir ganz viel Leben auch von diesen... Wie unsere Mütter waren das eine Thema, was ja unserer emotionale Intelligenz auch sehr prägt.
00:25:25: Unsere emotionalen Intelligenzthemen haben wir von unseren Müttern vererbt bekommen.
00:25:30: Das ist auch diese Ebene dahinter.
00:25:32: aber der Mond steht mal ganz stark dafür und dann ist es natürlich auch wichtig zu erkennen Der Umgang mit Traurigkeit im Mond.
00:25:39: in welchem Element steht er?
00:25:40: Steht da ein Wasserzeichen Dann kann das ganz oft fließen.
00:25:44: Da sind Menschen die ganz nah am Wasser gebaut sind.
00:25:46: Das heißt hat schon diesen Ursprung.
00:25:48: Ist es eher etwas Luftiges Menschen ist der Mond in einem Luftzeichen, wie Wasser?
00:25:52: man dann kommt das mal und geht wieder.
00:25:54: Also nicht greifbar wie Luft.
00:25:55: Das taucht halt einfach gerade auf.
00:25:57: Ist es Feuer?
00:25:58: Kann das sehr intuitiv aber impulsiv sein?
00:26:01: Da ist ein Feuermond, der platzt halt mal raus da ist vielleicht die primäre Emotion Wut und dann halt die Sekundäremotion Wut Und die Primärenmotion halt Traurigkeit.
00:26:11: oder wir haben zum Beispiel einen Erdmond und der braucht halt sehr lange Zeit um sich dann vielleicht zu öffnen sieht sich eher zurück.
00:26:20: Der Stier macht das dann auch gerne mit sich alleine aus, ja?
00:26:23: Der schaut eher dass es den anderen gut geht anstatt sich selber.
00:26:26: und da ist er so... Das ist so ein bisschen schwer!
00:26:29: Dass diese Emotionen rauskommen, das ist so etwas schweres.
00:26:32: Das tut sich einfach schwer in dem Erdzeichen dargut zu fließen.
00:26:36: Das heißt die, die halt eine leichtere Form einen Umgang mit Emotion haben sind halt Emotions-Wasserzeichen.
00:26:42: Das ist halt immer sehr harmonisch.
00:26:46: und natürlich die Tiefe, die Melancholie all diese Ebenen.
00:26:50: Da gibt es so viele Aspekte, die man sich anschauen könnte von Häuserstellungen oder wo steht der Saturn?
00:26:55: Gibt das eine Saturn-Mondverbindung dann hat man da zum Beispiel auch Herausforderungen Emotionen zu leben.
00:27:00: aber das würde jetzt total ins Komplexe führen.
00:27:03: Die einfachste Form ist sich seinen Mond anzuschauen.
00:27:05: Spannend!
00:27:06: Und jetzt möchte ich nochmal kurz zur Human Design zurück springen.
00:27:10: Wenn wir uns unser Chat anschauen, dann sehen wir die Auflistung der Planeten bewusst unbewusst und dann die Tore, die durch die Planeten aktiviert werden.
00:27:18: Da gibt es ja die zwei Mondknoten aber den Mond gibt das da auch oder?
00:27:22: Genau!
00:27:22: Der Mond steht am dritten Stelle.
00:27:24: Und hat der Mond im Human Designers Placnet auch diesen Emotionsbezug?
00:27:29: also da ist jetzt gerade der Gedankengang Kann ich mir dann denn die Toren, die der Mond aktiviert anschauen Die vielleicht keine Tore der Melakonie sein müssen Aber die mehr weiteren Input geben für den Umgang mit Emotionen?
00:27:42: Absolut.
00:27:43: Absolut unbedingt!
00:27:45: Also es gibt da, ich sage zu Schimmendes sein hat sich noch nie so sehr auf die Planeten spezialisiert.
00:27:50: Da wird viel zu wenig darüber geredet weil sie den astrologischen Kontext außer Acht lassen was wir jetzt unbedingt anders machen auch in unserer Ausbildung.
00:27:57: aber der Mond Der hat ja jetzt nicht eine völlig neue Bedeutung, sonst würden wir die Astrologie rausnehmen aus diesem Aspekt.
00:28:04: Aber der steht eben für unser Gefühlsleben unsere Emotionen und auch für diese Beziehungen und diese Ebene.
00:28:10: Und genau da können wir hinschauen.
00:28:12: Wir können aber auch sehr gut hinscheinen zum Beispiel in dieser Neptun-Ebene.
00:28:16: Wo steht unser Neptun?
00:28:17: Das sind ganz oft... Themen, die verschleiert werden.
00:28:20: Die hinter einem Schleier gehalten werden, die nicht angeschaut werden.
00:28:23: Das haben wir wieder diesen spirituellen melancholischen Aspekt dahinter wo wir auch eintauchen könnten wenn man das wollen würde.
00:28:30: Ja spannend!
00:28:33: Dann hast du eben angedeutet dass du noch über ein Tabuthema in der Gesellschaft kurz sprechen möchtest?
00:28:39: Habe ich eigentlich habe ich eigentlich vorher, wo ich darüber gesprochen hab, dass wir keine Sprache für Traurigkeit haben.
00:28:45: Dass das so verpönt ist bei uns, dass durch unsere Prägungen, dass halt Traurigkeit eine Störung als Störung angesehen wird war es ja aber am Ende einfach nicht dies und wir haben da ganz viele Glaubenssätze und ich möchte jeden dazu einladen, dass die einmal aufräumen und ich sehe auch, dass sie aufgeräumt werden, dass das Gefühle normal sind, dass es keine guten oder schlechten Gefühlen gibt.
00:29:06: Da gehen wir schon in eine richtige Richtung.
00:29:10: Dann möchte ich noch kurz auf einen Aspekt eingehen, primär und sekundere Emotionen.
00:29:16: Also Stichwort Trauer- und Wut.
00:29:18: Kannst du mal dieses Konzept kurz definieren?
00:29:21: Ja also ganz oft ist es ja so wenn wir das Gefühl hatten dass wir eine gewisse Emotion nicht richtig leben konnten.
00:29:29: legt sich an der Emotion drüber So, ich durfte Traurigkeit nicht leben.
00:29:33: Weil das ist Schwäche oder über Vorrat andere oder keine Ahnung was?
00:29:36: Dann ist es ja nicht so dass wenn diese Emotion nicht gelebt wird, dass sie dann weg ist.
00:29:40: Sie verpufft ihr nicht sondern sie verkapselt sich.
00:29:44: aber diese Emotionen möchte er weiter fließen und das heißt sie sucht an ihren neuen Umgang zu fließen in einer sekundären in der zweiten Emotion eine Emotion die stärker aber vielleicht ne Spur anerkanter ist.
00:29:57: wenn wir sagen Traurigkeit ist Schwäche und ich will nicht schwach sein, sondern ich muss stark sein.
00:30:02: Dann sind das Menschen die ganz oft statt mit Traurigkeiten was die anfangs erste Emotion wäre mit Wut reagieren weil in ihnen ja gekapselt ist.
00:30:12: Traurigkeit isch Schwäche!
00:30:13: Ich muss aber stark sein also muss ich einen Umgang finden dass diese Emotionen fließen kann?
00:30:18: Und dann schaffe ich eine Sekundäremotion und die ist dann halt wut.
00:30:22: Also das andere extrem sozusagen von der Stärke zur Schwäche, obwohl Wut per se überhaupt nichts mit Stärke zu tun hat.
00:30:29: Aber das ist das wie wir halt glauben, wie es funktioniert und es steckt eigentlich nur dahinter dass es anders nicht hat leben dürfen weil es andersnicht hat fließen dürfen.
00:30:39: und deswegen steckt hinter Wut ganz oft eigentlich Traurigkeit.
00:30:42: Deswegen habe ich das im Kindergarten ganz oft mit den Kindern so gemacht die Wut so lange rauszulassen bis sie mal gefühlt worden ist ...brochen, die kleinen Zwutschung ist und am einen können.
00:30:55: Und es ist ganz wichtig dass wir uns das erlauben... ...dass wenn wir Sekundäremozionen haben sie wirklich komplett rauslassen bis genau hinter die Verkapslung... ...das rauskommen kann um was es eigentlich geht.
00:31:06: Das ist so wie das Ziel hinter dem Ziel der Emotion hinter der Emotion.
00:31:10: Um was geht's eigentlich wirklich?
00:31:12: Ja!
00:31:13: Und natürlich auch umgekehrt.
00:31:15: also bei mir ist es so.
00:31:16: ich habe ganz viel Trauer in meinem Leben gefühlt... Hab schon länger das Gefühl gehabt, ich darf mich mit Wut der Wutkraft beschäftigen.
00:31:25: Und jetzt vor allen Dingen in den letzten Monaten in meinem köstlich intensiven Prozess habe ich ganz klar zu spüren bekommen wo... ...in echt Wut unterdrückt ist und die Trauer verursacht hat.
00:31:37: und durch das was ich alles erzählt hab in dieser letzten Episode bin ich an diese Wut rangekommen.
00:31:45: Ich kann so viel sagen, wenn diese Podcast Episode gleich aufgenommen ist.
00:31:49: Dann werden wir bald noch ein zwei Sachen besprechen und dann werde ich meine erste Privatstunde Kampfsport haben.
00:31:56: Ja damit steige ich nämlich jetzt ein um halt ja der Wutmal richtig Ausdruck zu verleihen.
00:32:02: Und ich merke da gibt es einen Anteil in mir, der sich wirklich darauf freut.
00:32:05: also wenn ich das dann bisschen gelernt habe, dass mal jemand gegenübersteht der mehr der mir aufs Maul hauen will und dass ich mich wehren darf, und dass sich versuchen darf immer ein Ausmaul zu hauen.
00:32:20: Da freue ich mich sehr darauf.
00:32:22: insofern kann ich echt sagen es ist super schön sich eben mit der Trauer- und der Melankonie tief auseinanderzusetzen weil da echt Geschenke drunter verborgen sind.
00:32:33: Und du sagst auch noch was ganz Wichtiges was ich kurz gerne aufschlüsseln möchte.
00:32:37: wenn das okay ist bei uns in der Kindheit geht's ja werden wir erkonditioniert und Konditionierungen sind ja, womit haben wir Erfolgen?
00:32:44: Womit haben die Misserfolge?
00:32:45: Haben wie oft Miserfolge vermeiden wird.
00:32:47: Das haben wir erfolge.
00:32:48: wollen wir mehr davon?
00:32:49: eine ganz simple Konditionsstrategie.
00:32:52: Und das heißt wenn du zum Beispiel in deiner Kindheit mehr Erfolge erzielt hast mit Traurigkeit weil zb deine Mama das besser annehmen konntest aber mein Bruder auch so.
00:33:00: meine Mutter konnte bei meinem Bruder die traurigkeit extrem gut annehmen und dann hat er ganz viel Liebe und Aufmerksamkeit bekommen.
00:33:07: Erfolg Strategie Und das heißt, er hat dann gelernt dass genau dadurch das funktioniert und das kann er deswegen leben weil es funktioniert.
00:33:16: Die Emotionen bringt Erfolge positive Gefühle Ja und Es Kann Aber Sein.
00:33:21: Dass Wenn Zwar Schon Mein Bruder Dann einmal Wütend geworden ist Dass Er Mit Einen Misserfolg Erzielt Hat Weil Dann Hat Er Nicht die Aufmerksamkeit Die Liebe Oder Das Bekommen was Er halt Einfach wollte und Dadurch Hat Er Daß Dann Zum Beispiel Komplett Weggegeben weil das hatte einen Schlechtes gefühl und Einen misserfolg ausgelöst.
00:33:37: Und das ist es halt immer mit Emotionen, wo wir schauen dürfen.
00:33:40: Worin sind wir wie geprägt worden?
00:33:42: Was war in unserer Kindheit ein Erfolg?
00:33:44: Was wurde angenommen und was wurde gern gesehen?
00:33:47: Und was überhaupt nicht!
00:33:50: Ich sage auch immer etwas ganz wichtig zu verstehen jetzt gerade bei Geschwistern, weil mein Bruder und ich sind ja komplett anders.
00:33:55: Mein Bruder hat Traurigkeit in seiner reinsten Form gelebt – und ich null!
00:33:59: Es ist aber immer so, und das dürfen wir nicht vergessen.
00:34:01: Das hat Mathor Gawé gesagt ein wundervoller Psychotherapeut selbst wenn ganz viele Geschwister sind.
00:34:08: keiner von denen hat die gleichen Eltern gehabt weil jeder jedes Elternteil zu dem Zeitpunkt der Geburt an einem anderen Punkt gestanden ist.
00:34:15: Und als meine Mutter meinen Bruder gekriegt hat, der älter ist, da stand sie in einer Offenheit und hat ganz viel Raum für diese Gefühle gehabt – das war ganz wichtig!
00:34:23: Und als sie mich aber bekommen hat, da hatten wir Krisen, da haben wir Überforderungen, da war kein Raum für Emotionen da.
00:34:29: Und genau deswegen wurde bei jedem von uns das anders ausgelebt, diese Emotion obwohl wir das gleiche Elternteil mit dem gleichen Design und den gleichen Themen hatten.
00:34:39: Aber die Situation hat andere Aspekte hervorgebracht.
00:34:43: Das heißt, keiner von uns hatte das gleiche Elternteil und dadurch haben wir andere Umgangsformen in Brioche.
00:34:51: Wow!
00:34:51: Das habe ich so noch nie gesehen.
00:34:54: Das erklärt einiges.
00:34:55: Mein Bruder ist auch ganz anders als ich.
00:34:57: Und das sind vier Jahre dazwischen.
00:35:00: In den vier Jahren verändert sich viel.
00:35:05: Gut zum Ende... Ja.
00:35:08: Hast du noch andere Quick Tips oder darfst du nochmal ausatmen, wenn du möchtest wie wir somit Traurigkeit und Melancholie umgehen können?
00:35:20: Ich habe ein paar Quick Tips mit grundlegende fundamentale Dinge.
00:35:25: Traurigkeit, Melancholie, Emotionen ganz im Allgemeinen Langsamkeit.
00:35:31: Gefühle brauchen oft keine Lösung.
00:35:34: sie brauchen einfach nur Raum Raum gefüllt zu werden und Raum entsteht, wenn wir uns den Raum nehmen indem wir mal langsamer machen.
00:35:41: So.
00:35:42: Regulation ist in dem Sinne ganz wichtig, wenn es um unser Nervensystem geht also durch Atmung, Durch Erdung, durch Orientierung im Raum.
00:35:51: das sind gesunde Regulationen.
00:35:53: Emotionen zu regulieren, indem wir sie nicht fühlen Ist keine gesunde Regelation Ja?
00:35:58: Also auch dieses Wort wird viel zu oft verwendet.
00:36:01: so Schluck runter ist keine Regulation Ich fühle es in drei Wochen ist keine Regulation.
00:36:06: Eine gesunde Regulation ist aber auch zu sagen, wenn meine Gefühl der Traurigkeit so groß ist und ich kann es jetzt gerade nicht halten.
00:36:14: Und ich erlaube mir einen Teil davon zu halten und einen Teil davor eine Visualisierungsübung in einer Glasschale zu geben und nach und nach daraus zu schöpfen um zu füllen gesund.
00:36:24: Da geht's nur meiner Aufteilung ja also auch da Regulation ganz wichtig zu unterscheiden.
00:36:30: Auch noch wichtig dritter Punkt Nichtwerten Völlig in Ordnung.
00:36:35: traurig zu sein, es ist völlig in Ordnungen wütend zu sein.
00:36:38: Manchmal ist das auch völlig in ordnung wenn wir gar keinen Grund dafür haben und wir müssen auch von gegen diese Emotionen zu arbeiten weil wir arbeiten ständig dagegen.
00:36:48: Ein vierter Punkt glaube ich bin nicht ist ganz wichtig dass wir uns mit selbst mit Gefühl sich selbst liebevoll halten, sich selbst sanft begegnen.
00:36:58: Wie würdest du einen dreijährigen beinandenden Kind begegne?
00:37:01: Begegnest du so dir?
00:37:03: Wo darfst du noch liebevoller und sanfter zu dir selber
00:37:06: sein?".
00:37:07: Und dann immer wieder mit sich selber in Kontakt treten und bleiben.
00:37:11: Sich selbst immer wieder einladen ohne Druck dass das da sein darf, dass es in Ordnung ist.
00:37:16: Es darf mal fließen, mal fließt leichter, mal fliesst schwerer und das ist alles wie gesagt ohne Wertung zu betrachten.
00:37:23: Das würde ich auf jeden Fall mal als Grundfundament nehmen, bevor wir in irgendwelche Tools einsteigen.
00:37:29: Und ansonsten, was kann man zum Beispiel tun?
00:37:32: Also diese Containment-Übungen.
00:37:34: Das wird das in einen Schale gibt und eine Box hineingibt um dann nach und nach zu bearbeiten weil es gerade so groß erscheint ist eine Superregulationsebene ein Gefühlsprotokoll zum Beispiel zu machen also jeden Tag kurz zu notieren was fühle ich?
00:37:49: wo im Körper ist es?
00:37:50: was braucht es?
00:37:51: gerade?
00:37:51: ganz simple drei Fragen kann man jeden Abend oder jeden Morgen einfach mal durch checken um immer wieder Zugang zu sich und seinen Emotionen zu fühlen.
00:38:00: Wenn man da sich einfach schwer tut, sich zu fühl'n singen oder brummen oder tonen ist auch sehr schön gerade wenn man sich emotional stagniert fühlt, weil man das nicht ausdrücken kann, wenn man so einen Frosch im Hals hat dass man da Bewegung reinbringt oder emotional im Bodyment.
00:38:18: Und das reguliert auch das Nervensystem.
00:38:19: tatsächlich, ich das singe?
00:38:21: Genau!
00:38:22: Das auf jeden Fall.
00:38:23: und gerade wenn wir auch Angst vor unseren Emotion haben.
00:38:27: Musik oder singen kann nicht gleichzeitig funktionieren, das ist auf der gleichen... Also im Hirn gleich verschaltet.
00:38:33: Das heißt es immer nur ein Entweder-Oder Ja, oder emotionalen Embollement.
00:38:37: Also ein sicherer Umgang.
00:38:38: Bewegung Neurogenes Zittern das ist wirklich nur für Fortgeschrittene würde ich nicht als Anfänger machen.
00:38:45: Bewegungen in der Bewegung ausdrücken dann machst du ja ganz viele Ebenen also ohne Sprache nur durch den Körper ausdrückten Oder sich schütteln ausschütteln oder Wippen aktive Meditation stehen meditation von Oscho Das sind ganz ganz tolle Ebenend wo man einsteigen kann.
00:39:05: Wirklich schön, was ich seit fünf sechs sieben Tagen machen ungefähr.
00:39:11: Ich habe einen Coaching gehabt.
00:39:12: da haben wir diesen inneren Kindanteil, ich nenne es das verletzte Kind richtig cool rausgearbeitet und meinen Erwachsenen als Vergleich.
00:39:21: Und ich hab jetzt einfach eine Notiz auf dem Handy wo ich die Überschrift habe Eigenschaften meines verletzten Kindanteils, Eigenschaft von meinem Erwachsendenich und dann jeweils die Übergangsbrücken also welche welche Dinge passieren, dass ich in den verletzten Kindanteil reinkomme und mit welchen Dingen bin ich letzten Endes wieder rausgekommen.
00:39:43: Und das ist gerade richtig cool weil ich totales Bewusstsein grad bekomme so sehr wie noch nie zuvor für diese verschiedenen Anteile und für den Wechsel dazwischen.
00:39:54: Natürlich kann ich jetzt nicht zwingend auf Knopfdruck deswegen einfach wieder als Erwachsenen zwitschern und ich glaube das soll auch nicht sein, weil es will ja am Ende durchgeführt werden Aber es entsteht einfach sehr viel Bewusstsein dafür und lässt mich wesentlich entspannter damit umgehen.
00:40:08: Und ja, das ist eine Mischung aus den Sachen die du eh gesagt hast.
00:40:12: Ja
00:40:13: super schön!
00:40:14: Und wer jetzt sagt wow ich möchte mich damit tiefer beschäftigen in den Shownauts gibt's wie immer unseren Link wo man dann alles findet da gibts einmal den Torekurs Da kann man einfach in die Tore der Bilankul und natürlich auch in alles andere hinsichtlich der Tore tief einsteigen.
00:40:30: Und wer sagt, wow das ist echt cool diese ganzen Tools?
00:40:33: Ich habe bloß meinen Leben tiefgreifend zu verändern oder vielleicht auch das Leben von anderen tiefgreifen zu ver ändern dann gerne auf die Warteliste für die Ausbildung schreiben.
00:40:42: wir haben da jetzt wieder sehr viele Menschen die ja fragen wann es wieder losgeht und da werden wir wirklich mal ja schauen wir mal in paar Wochen den nächsten Durchgang starten.
00:40:52: Liebe Julia hast du noch irgendwas was du offen weggeben möchtest?
00:40:55: Mein letzter Empor ist, Emotionen wollen gefühlt werden.
00:41:00: Sie wollen nicht zerdacht werden und sie brauchen auch nicht immer eine Lösung weil das würde nur uns Erwachsenesrationales ich schaffen.
00:41:07: also fühlen statt denken.
00:41:09: Nicht alles braucht eine Lösung.
00:41:10: manchmal geht es nur darum dass Dinge einfach da sein dürfen wie sie sind.
00:41:15: ja
00:41:16: und Ich schließe ab mit den Worten durchfühlen statt durchhalten
00:41:22: Ja mega.
00:41:25: Also in diesem Sinne sage ich uns allen wieder ganz, ganz hättlichen Danke dass wir hier zusammengekommen sind egal ob wir diese Podcast Episode gesprochen haben oder ob wir sie gehört haben.
00:41:36: Wir sind alle miteinander verbunden.
00:41:38: das finde ich einfach immer wieder großartig.
00:41:40: alles lieb und bis bald!
00:41:41: Bis bald, ciao.
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